In der therapeutischen Beziehung werden innere Probleme und äußere Konflikte benannt und bearbeitet, die sich in seelisch-körperlichen Symptomen und in Beziehungsstörungen ausdrücken.
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Analytische Psychotherapie

Die analytische Psychotherapie sieht die aktuellen Probleme, Symptome, Konflikte und psychosomatischen Beschwerden der Patienten als Ausdruck unbewältigter Belastungen und Konflikte aus der Lebensgeschichte, wobei die frühen Lebenserfahrungen den größten Einfluss haben. Die Verletzungen und Belastungen aus der Lebensgeschichte werden verdrängt und können später durch diesen behinderten Erlebens- und Verhaltensablauf zu einer neurotischen Symptomatik führen. In der therapeutischen Beziehung werden diese inneren Probleme und äußeren Konflikte benannt und bearbeitet. Dieses therapeutische Vorgehen führt zur Aufdeckung und Klarifizierung meist unbewusster gefühlshafter Identitäts-, Selbstwert- und Beziehungsprobleme, die ihren Ursprung in der jeweiligen individuellen Lebensgeschichte haben. Durch die psychotherapeutische Bearbeitung wird die Leistungs-, Arbeits- und Beziehungsfähigkeit der Patienten gestärkt und verbessert.

 Bei Aufnahme:

  • Eingehende körperliche Untersuchung mit Diagnostik
  • Tiefenpsychologisches Erstinterview
  • Biografische Anamnese 
  • Psychodynamische Hypothesenbildung und Diagnose
  • Testpsychologische Diagnostik bei Indikation
  • Gemeinsame Erarbeitung der Rehabilitationsziele, des Behandlungsfokus und des Therapieplanes

Therapieprogramm:

  • Eingliederung in das Stationsmilieu, z. B. durch Teilnahme an Stationsversammlungen
  • Gemeinsame Erarbeitung und Überprüfung der Rehabilitationsziele, des Behandlungsfokus und des Therapieplanes
  • Tiefenpsychologisch fundierte Gruppentherapie nach dem Göttinger Modell in Kombination mit nonverbalen Verfahren wie: Gestaltungstherapie, Konzentrativer Bewegungstherapie oder Musiktherapie
  • Einzeltherapie
  • Regelmäßige therapeutische Visiten durch Stationstherapeut, Oberarzt, Chefarzt
  • Teilnahme an stationsübergreifenden Behandlungsgruppen bei Indikation
  • Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder das Autogene Training
  • Einzelsupervision der Behandlung durch den zuständigen Oberarzt
  • Physiotherapeutische Einzel- und Gruppenbehandlung
  • Sportliche Aktivitäten
  • Kulturelles und kommunikatives Freizeitangebot

Psychoanalytische Abteilung:
Dr. M. Schäfer, Chefarzt
Telefon 0 56 26 88-17 02
E-Mail schaefer@hwk2.de

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