Berufliche, familiäre und soziale Konfliktsituationen werden im Rollenspiel dargestellt und durchgearbeitet. Dabei können unbewusste Hintergründe, wie z. B. frühere problematische Beziehungsmuster, verdeutlicht und alternative Bewältigungsmöglichkeiten entwickelt werden.
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Psychodramatherapie

Ausgehend von einem tiefenpsychologischen Menschenbild und Krankheitskonzept, werden im Psychodrama berufliche, familiäre und soziale Konfliktsituationen im Rollenspiel dargestellt und psychotherapeutisch bearbeitet. Dabei können unbewusste Hintergründe problematischer Beziehungsmuster verdeutlicht und alternative Bewältigungsmöglichkeiten entwickelt werden.

Bei Aufnahme:

  • Eingehende körperliche Untersuchung und Diagnostik
  • Tiefenpsychologisches Erstinterview
  • Biografische Anamnese
  • Psychodynamische Hypothesenbildung und Diagnose durch Darstellung des "Sozialen Atoms"
  • Testpsychologische Diagnostik bei Indikation
  • Gemeinsame Erarbeitung der Rehabilitationsziele, des Behandlungsfokus und des Therapieplanes

Therapieprogramm:

  • Eingliederung in das Stationsmilieu, z. B. durch Teilnahme an Stationsversammlungen
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychodrama-Gruppentherapie
  • Psychodramatische Einzelgespräche
  • Themenzentrierte interaktionelle Gruppentherapie
  • Teilnahme an stationsübergreifenden Behandlungsgruppen bei Indikation
  • Regelmäßige therapeutische Visiten durch Stationstherapeut, Oberarzt, Chefarzt
  • Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder das Autogene Training
  • Einzelsupervision der Behandlung durch den zuständigen Oberarzt
  • Physiotherapeutische Einzel- und Gruppenbehandlung
  • Sportliche Aktivitäten
  • Kulturelles und kommunikatives Freizeitangebot

Abteilung für Tiefenpsychologie und Psychodrama:
Dr. B. Keller, Oberarzt
Telefon 0 56 26 88-17 47
E-Mail   keller@hwk2.de

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