
Zu Beginn der Rehabilitation erfolgt eine umfassende Diagnostik, die Probleme auf der körperlichen, der psychischen und der sozialen Ebene erfasst. In Erweiterung der klinischen Diagnostik erstellen wir sogenannte Rehabilitationsdiagnosen. Diese beschreiben die aus der Erkrankung resultierenden Funktionseinschränkungen im privaten und beruflichen Alltag. Auf diese Funktionseinschränkungen (im Rahmen einer depressiven Erkrankung können das beispielsweise Schlafstörungen, Konzentrationsminderung, allgemeine Leistungsminderung, sozialer Rückzug und ein vermindertes Selbstwertgefühl sein), stimmen wir Ihre Rehabiliationsziele individuell ab, um Ihnen dabei zu helfen, die krankheitsbezogenen Einschränkungen zu überwinden oder sie zumindest abzumildern.
Zentrale Bedeutung hat das diagnostische Erstgespräch, durchgeführt durch einen erfahrenen ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten. Zur Unterstützung und Absicherung der klinischen Eindrücke werden standardisierte testpsychologische Instrumente in Kurzform eingesetzt.
Über die Eingangsdiagnostik hinaus, liefert das gesamte Rehabilitationsverfahren ständig wichtige diagnostische Hinweise. Sie selbst haben die Möglichkeit, sich in therapeutischen und berufsnahen Situationen, sowie in Ihrer Freizeit, selbst zu erfahren und zu erproben. Rückmeldungen aus unterschiedlichen sozialen Situationen helfen uns als Behandlungsteam, Sie in Ihrer Problematik umfassender zu verstehen und unsere Unterstützung zu optimieren.
Um Ihnen unnötige Untersuchungen zu ersparen und keine kostbare
Behandlungszeit zu verlieren, bitten wir Sie aktuelle
Untersuchungsergebnisse aus dem vergangenen Jahr in Kopieform
mitzubringen. Krankenhaus- und Rehabilitationsentlassungsberichte
sowie Gutachten sind meist dann auch von Interesse für uns, wenn
Sie deutlich älteren Datums sind.
Medizinischer Standard bei Aufnahme:
In der Hardtwaldklinik II können Ruhe- und Belastungs-EKG durchgeführt werden, zudem Langzeit-EKG, 24-Stunden-Blutdruckmessung und abdominelle Sonographie.
Durch die Kooperation mit anderen, zur Wicker-Unternehmensgruppe gehörenden Kliniken, Akutkrankenhäusern der Region und niedergelassenen Fachärzten, können bei gegebener Indikation alle für die Fortführung der Rehabilitation notwendigen diagnostischen Untersuchungen durchgeführt werden“.
Durch die Kooperation mit den Kliniken der Wicker-Gruppe können die diagnostischen Möglichkeiten in medizinisch notwendigen Einzelfällen um die Diagnostik der Neurologie und Radiologie erweitert werden.
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Aktualisiert am 15.07.2009